thinkretro.de

Aug 12, 2014

Back to the roots

Momentan nutze ich als Hauptrechner ein Thinkpad T500 mit Centrino2 Prozessor und 2GB RAM sowie einer 120GB SSD. Das ganze läuft unter Debian. Das Problem es läuft so gut, dass es schon langweilig ist (ja ja ich weiß Wohlstandsprobleme) ;-) Nein im Ernst, es gibt keine Anwendung die ich momentan nutze, die auch nur annähernd das Thinkpad ins Schwitzen bringen würde. Alles läuft flüssig und stabil und dazu ohne nennenswerte Wartezeiten (dank SSD); selbst Flash ;-) Das Problem mit soviel Leistung ist, man weiß am Ende gar nicht mehr, welche Software wirklich leichtgewichtig ist, denn es startet eh alles in Sekundenschnelle.

Also dachte ich mir, wie würde das Ganze denn wohl auf einem System aus den 2000er Jahren aussehen. Ist es ein 14 Jahre altes System wirklich noch Alltagstauglich oder eignet es sich nur noch als Spielerei für Konsolenjunkies :-)

Das hierbei einige meiner in den letzten Jahren liebgewonnenen Anwendungen zwangsläufig leichtgewichtigeren weichen müssen versteht sich fast von selbst. Aber dafür ist nun Platz für neue (unbekannte?) Anwendungen, die ich sonst vielleicht nie ausprobiert hätte.

Die Hardware

Als Setup nehme ich den guten alten Medion PC aus dem Jahre 2000. Ich mochte den Rechner damals schon als er auf den Markt kam, nicht zuletzt wegen des Midi-Tower-Designs. An Hardware steckt folgendes drin:

  • Pentium III @ 900 Mhz
  • 128 MB PC-100 SDRAM
  • 80 GB Hitachi Festplatte
  • Geforce 5600 GT
  • Soundblaster Live

Bis auf die Grafikkarte (die ich wegen ihres digitalen Ausgangs wählte) also ein klassisches System aus dem Jahr 2000.

OS

Die Gretchenfrage wieder einmal. Debian ist momentan immer noch meine Lieblingsdistribution, aber hier wollte ich die Chance einmal nutzen und über den Tellerrand dieser 'Rundum-Sorglos-Distribution' blicken und auch mal etwas anderes ausprobieren. Momentan bin ich noch etwas unentschieden, ob ich eine vorgefertigte Distribution (wie etwa ArchBang oder Slitaz) oder aber mir die einzelnen Komponenten selbst zusammen stelle. Mal schauen, je nach Bastellaune am Wochenende :-)

Sep 09, 2013

Projekt Oldie-PC, Teil 2

So es ist vollbracht, ich habe mir erfolgreich und vor allem kostengünstig einen Computer aus gebrauchten Teilen (die ich in der Bucht geschossen habe) zusammen gebaut. Anders als in meinem ersten Post geplant, habe ich mich für ein Pentium-III-System entschieden. Als Basis dient mir der sehr schöne Medion-PC aus dem Jahr 2000. Hardware ist folgende drin:

  • Mainboard: Medion 2001 (wohl ein umgelabeltes ASUS CUV4X-M mit VIA Apollo 133A Chipsatz)
  • Pentium III @ 900 MhZ
  • 256 MB PC-100 SD-Ram
  • ELSA Gladiac 511 Geforce 2 MX-400, 64MB Ram
  • 80 GB Hitachi-Deskstar
  • Enermax-Netzteil @ 350W
  • Sound Blaster Live! Value

Eigentlich wollte ich das Mainboard durch ein gebrauchtes ASUS CUSL2-M mit Intel 815E Chipsatz ersetzen und habe mir extra eins besorgt, welches aber defekt ist. Ärgerlich ist eigentlich vor allem, dass dieses der teuerste Posten in meiner Rechnung war (40€) und ich das nun als Lehrgeld verbuchen muss...

VIA-Chipsätze mag ich persönlich nicht so gerne (genauso wie SIS-Chipsätze...brrr) aber der Apollo-133A ist ganz brauchbar gewesen, soweit ich mich erinnern kann. Und bis jetzt läufts ganz gut. Im Übrigen habe ich auch den CPU-Kühler (der vor allem sehr locker und wackelig drauf saß) durch einen äußerst geräuscharmes Exemplar ersetzt. Als OS habe ich mich für Windows ME entschieden, einfach weil ich es schön finde in dieser Windows-2000-Optik. Bisher läuft es stabil und sauber, mal sehen wie das demnächst bleibt. Erinnern kann ich mich durchaus noch an die Zeit, als man beinahe wöchentlich das System neu aufsetzen musste, weil nach der Installation einer x-beliebigen Software auf einmal gar nix mehr ging. Oder auf LAN-Partys; irgendwer war immer dabei, der seinen Rechner neu aufsetzen musste ebenso wie die obligatorische Frage "Hat mal jemand 'ne ME-CD dabei?" oder "Hat mal jemand diese NVIDIA-Treiber-CD dabei?". Herrlich :-)

In den nächsten Tagen habe ich mir vorgenommen Baldurs Gate I anzufangen. Das Spiel hab ich mir 1998 gekauft, nie kapiert (bin immer sofort verreckt) und dann zur Seite gelegt. Im Internet habe ich ein schönes Walkthrough gefunden und nun will ich es nochmal wagen :-)

Erstmal werde ich den PC so in der Konfiguration stehen lassen (ggf. noch eine zweite Festplatte rein) und ihn parallel dazu auch als Testsystem für die ein oder andere exotische Linuxdistribution nutzen. Mal sehen was so als nächstes kommt; es wird auf jeden Fall nicht langweilig :-)

Aug 22, 2013

Projekt: Oldie-PC

Seit ein paar Tagen trage ich mich mit dem Gedanken umher (sehr zum Leidwesen meiner Freundin :-)) mir einen schönen Rechner aus alten, gebrauchten Teilen zusammen zu bauen. Ich habe hier nämlich noch eine nicht ganz unansehnliche Sammlung an alten Spiele-Klassikern, die ich hin und wieder mal gerne zocken würde. Nu klar, ich könnte die Spielchen auch in der DosBox laufen lassen, aber wo bleibt denn da der Spaß? :-)

Schwierig ist jetzt einzig noch die Frage, welche Hardware kommt rein? Soll es ein schöner Pentium MMX@166MhZ sein oder doch schon eher ein Pentium II @ 233-300MhZ? Die Pentium II-Ära hätte zumindest schon mal den Vorteil von serienmäßig verbauten USB-Ports (ein nicht von der Hand zu weisender Vorteil) schließt aber ein antikes Windows oder gar DOS 6.22 aus; allenfalls ein Windows 95c würde noch gehen. Ich muss da noch mal drüber grübeln. Wobei ein Pentium I wär mal interessant zu sehen, wie weit man den mit einem aktuellen Linux noch sinnvoll betreiben kann. Auch FreeDos würd ich mir mal gerne angucken.

Auf jeden Fall kommt aber ne Voodoo (1 oder 2 ist mir eher wurscht) rein. Die wollte ich damals immer haben, konnte sie mir aber nie leisten; jetzt hol ich mir die :-)

Ansonsten denke ich wird es nichts Außergewöhnliches. Riesigen Festplattenplatz brauche ich da wohl eher nicht und alles andere ist dann eh optional.

Ich werde auf jeden Fall berichten! Und träume bereits jetzt von einer schönen Runde Siedler oder Theme Park.