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Nov 21, 2013

Rednotebook

Seit ziemlich genau Frühjahr 2007 schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig eine Art Tagebuch. Ich habe einfach gemerkt, dass es mir persönlich ungemein hilft, wenn ich die Gedanken, die so in meinem Kopf herumkreisen einfach ungefiltert nieder schreibe. Bisher hat das auch immer recht gut funktioniert. Bis vor ein paar Wochen habe ich das auf die gute alte Art und Weise getan und meine Gedanken in ein Buch geschrieben. Da mich dieses aber längst nicht auf allen Reisen begleitet wie z.B. mein x60s, dachte ich mir, ich probiers mal digital. Jetzt kann man natürlich darüber streiten, ob man so etwas so hochpersönliches wie ein Tagebuch unbedingt digital führen sollte, aber das ist ein anderes Thema.

Meine Wahl fiel da auf Rednotebook, welches sich mit dem allseits bekannten
apt-get install rednotebook aus den Debian Paketquellen simpel installieren lässt. Nach dem Start wählt man noch den Ordner aus, in dem Rednotebook seine Dateien ablegt (idealerweise sollte dieser Ordner verschlüsselt sein, da RN selbst keine Verschlüsselung eingebaut hat). In diesem legt RN die Tagebucheinträge in plaintext-Dateien monatsweise ab. Das erleichtert auch eine spätere Sicherung.

Sollte ich mich in Zukunft doch noch entschließen, meine geistigen Ergüsse in Buchform herauszugeben, so bietet Rednotebook wahlweise den Export als PDF oder als LATEX-File. Sehr praktisch. Für mich persönlich genau das, was ich gesucht habe :-)